Bei der Frage, wie die Schmerzen reduziert werden können, ist immer so ein Fall für sich. Da fragt man den Arzt und der kann einen auch nicht so ganz helfen. Und wenn man im Internet recherchiert – wie du jetzt, sonst wärst du nicht auf meinem Blog gelandet – kommt man erst einmal ins Nirvana von Infos über die Endometriose oder man ist verwirrter als vorher, weil jeder etwas anderes schreibt. Der Spruch „Wenn du acht Menschen fragst, bekommst du neun Meinungen“ bringt es auf den Punkt. In erster Linie muss man herausfinden, was einem selbst gut tut, denn jeder Mensch und somit auch jede Endometriose ist anders!
Meine Tipps:
- Auf deinen Körper hören und lernen „Nein” zu sagen.
- Sich gesund Ernähren! Das heißt 4–5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Dabei sollte man darauf achten, dass die Auswahl so bunt wie möglich ist.
- Nicht so viel Alkohol trinken.
- Bewegung! Egal, ob es ein 30-minütiger Spaziergang oder Bodybuilding ist. Hauptsache, man bewegt sich, hat Spaß dabei und passt zu deinen eigenen Bedürfnissen.
- Wärme: Entweder Heizkissen oder Wärmepflaster. Auch Tees und warme Duschen sind gut geeignet. Mir persönlich hilft Wärme sehr gut.
- Bequeme Kleidung, z. B. Hosen oder Röcke mit einem elastischen Bund, Strumpfhosen und bequeme Unterwäsche mit wenigen Nähten, die eindrücken können.
- Sprich über deine Beschwerden und deine Krankheit. Besonders mit eurer Partnerin oder eurem Partner.
- Versucht, Stress abzubauen, die eigenen Erwartungshaltungen herunterzuschrauben und lasst euch erst gar nicht von anderen stressen.
- Den Hobbys nachgehen.
In Sachen Ernährung bei Endometriose kann ich das Buch von Nicole von Hoerschelmann „Endometriose schmerzfrei durch optimale Ernährung und einem gesundheitsfördernden Umgang mit Stress“ wärmstens empfehlen.
Weitere Literarische Empfehlungen:
„In der Regel bin ich Stark“ von Anna Wilken und Saskia Hirschberg
„Endometriose und Psyche“ von Martina Liel


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